ES WAR NICHT ALLES BESSER. ABER VIELES.
Nein, der Ostblock war kein Paradies. Der Ostblock war harte Arbeit. Die negativen Begleiterscheinungen eines "Arbeiter- & Bauernstaates" werden unserer Gesellschaft nun seit über 30 Jahren regelmäßig simpel aufbereitet um die Ohren gehauen. Das scheint nicht bei allen Staatsbürgern zu fruchten (genauso wenig wie die Propaganda der DDR): Es soll Mitbürger geben, die mittlerweile durchaus Parallelen der Systeme sehen.
Unbestritten war jedoch weder alles Gold, was in Erichs Lampenladen glänzte, noch war der Umgang mit Andersdenkenden so frei, wie Rosa es seinerzeit forderte.
WORAUF WIR JEDOCH EIGENTLICH HINAUS WOLLEN:
Anders, als von SPIEGEL, ZEIT, BILD und ARD immer wieder suggeriert, war unsere Kindheit nicht trist. Sie war nicht grau, nicht schwarz weiß. Die Fotos unsere Kindheit waren sogar farbig. Sofern halt Michael den Farbfilm nicht vergaß...
Wir wehren uns durchaus gegen das Bild, das (man munkelt *gewollt*) vom Leben in der DDR und im Ostblock gezeichnet wird. Wir waren kreativ, wenn auch oft aus Mangel an Möglichkeiten. Wir wussten die (kleinen) Dinge zu schätzen. Wir kannten keinen Neid als Kinder: Denn letztlich trugen wir alle die gleichen Klamotten und teilten dieselben Spielzeuge.
Wir reparierten Dinge etliche Male, statt sie wegzuwerfen. Wenn wir denn Dinge reparieren mussten. Denn nicht nur unsere gute WM 66 Waschmaschine hielt (staatlich verordnet) mindestens 25 Jahre.
Wir waren gut untergebracht in ausreichend KITA's. Im Hort, im Ferienlager. Unsere Mütter lebten selbstbestimmt, berufstätig und sich ihrer selbst bewusst. Wir konnten als Kinder problemlos und sicher allein nach Hause gehen. Die Natur war unser Spielplatz. Wir kamen von der Schule, schmissen den Ranzen in die Ecke und kamen bei Einbruch der Dunkelheit mit aufgeschürften Knien nach Hause. Handys gab es nicht, ein Telefon besaß nur, wer ebenfalls "Verbindungen" besaß.
Wir sammelten & recycelten Rohstoffe Jahrzehnte vor dem grünen Punkt und Klimaklebern. Wir sammelten aus Solidarität für Vietnam, Angola und Kuba. Sigmund Jähn, Thomas Müntzer und Täve Schur waren unsere Helden. Frieden und Völkerfreundschaft nahmen wir mit der Muttermilch auf. Wir aßen regional, unser Leben erschien uns einfach, aber idyllisch: irgendwo zwischen Broiler, Pittiplatsch, Gojko Mitić, Datsche, Letscho und Brötchen für 5 Pfennig.
Es war unsere Kindheit, und die lassen wir uns ungern nehmen.
NICHT VERKLÄREN, SONDERN ERINNERN.
All die Logos, all die Symbole, Farben und Slogans sind Teil der Identität von knapp 20 Millionen Menschen. Sie zu erhalten, und damit auch einen Teil der Identität vieler Menschen, ist der Antrieb des KOSMONAUTEN. Der KOSMONAUT steht für ein kleines Team Kreativer, das (oft in mühevoller Fitzelarbeit) etliche Grafiken neu illustriert hat, um sie druckfähig zu machen. Manche schaffen es sogar in unsere Nähmaschinen! Kunst trifft Kitsch, Alltag trifft Außergewöhnliches. In jedem Fall jedoch: sorgen unsere Motive auf Deinem neuen Shirt für Schmunzler, Gespräche und Austausch.
Wetten?!
WIR HABEN EIN MOTIV VERGESSEN?!
Gut möglich! Wir freuen uns auf Deinen Tipp: Und den belohnen wir mit einem GRATIS-SHIRT (sofern wir Deinen Hinweis als Motiv aufnehmen). Schreib' uns, wir melden uns! Freundschaft!