Uranbergbau: Die Kumpel der WISMUT

Uranbergbau: Die Kumpel der WISMUT

Gewusst? Die DDR war der drittgrößte Uranproduzent der Welt!

Ab 1954 führte eine Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft WISMUT den Uranerzbergbau als zweistaatliche Gesellschaft unter Beteiligung der DDR. Über 45.000 Beschäftigte bauten hier über drei Jahrzehnte in einem "Staat im Staat" (so wurde die Wismut oft bezeichnet) Uran ab.

Die DDR machte nicht nur die Sowjetunion zur Atommacht, sie lieferte später auch die Grundlagen für den Betrieb von 30 sowjetischen Atomkraftwerken.

Die WISMUT reichte vom erzgebirgischen Aue - später Chemnitz - aus in weite Teilen Sachsens und Thüringen. Wichtige Abbauregionen waren neben dem Erzgebirge (Johanngeorgenstadt, Schlema, Pöhla, etc.) auch das Gebiet um Dresden (Glittersee), die Sächsische Schweiz (Königstein) sowie Ostthüringen (Ronneburg).

Das Unternehmen produzierte in den 45 Jahren seiner Existenz bis 1990 ca. 216.350 Tonnen Uran. Damit war die Wismut hinter der UdSSR, den USA und Kanada der viertgrößte Uranproduzent der Welt. Zu DDR-Zeiten unterlagen jegliche Informationen rund um die Wismut strengster Geheimhaltung. Alle Bergbauanlagen wurden als militärische Sperrgebiete abgeriegelt und bewacht.

Die Arbeit bei der Wismut war schwer und riskant, nicht nur für Mensch - auch für die Umwelt.

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