Georg-Forster: Die erste deutsche Arktisstation

Georg-Forster: Die erste deutsche Arktisstation

Die Georg-Forster-Station war die erste deutsche Antarktisstation der Geschichte. Sie wurde am 21. April 1976 von der Deutschen Demokratischen Republik in Betrieb genommen. Während ihres 17-jährigen Bestehens arbeiteten dort über 100 Wissenschaftler. Insbesondere die Ozonmessungen an dieser, 1987 nach dem Naturforscher Georg Forster benannten, Station fanden große internationale Anerkennung. Vieles, was wir in den 80er und 90er Jahren über die Ozonlöcher und deren Wirkung erfuhren, beruhte auf der Forschung der DDR-Wissenschaftler in der Antarktis.

Die Station bestand aus zehn Arbeits- und Wohncontainern, Generator- und Funkstationen. Die letzte Besatzung zog 1998 ein. 15.000 Kilometer von Ost-Berlin entfernt erfuhren sie vom Mauerfall via Funk. Als die Polarforscher 1991 schließlich nach Hause zurückkehrten, existierte die Deutsche Demokratische Republik nicht mehr.


Georg-Forster-Station – Wikipedia

Oben: Die Station, benannt wurde sie 1987 nach Georg Forster, dem deutschen Reisebegleiter James Cooks, der als erster Deutscher am 17. Januar 1775 auf Südgeorgien antarktischen Boden betrat.


Der wissenschaftliche Betrieb an der Georg-Forster-Station endete im Februar 1993. Bis 1996 wurden dann mit russischer Hilfe etwa 1000 Tonnen Material und Müll aus dem Antarktisgebiet entfernt. Dieses Entsorgungsprojekt wurde als herausragender Beitrag zum Umweltschutz in der Antarktis international anerkannt.

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