Die Station bestand aus zehn Arbeits- und Wohncontainern, Generator- und Funkstationen. Die letzte Besatzung zog 1998 ein. 15.000 Kilometer von Ost-Berlin entfernt erfuhren sie vom Mauerfall via Funk. Als die Polarforscher 1991 schließlich nach Hause zurückkehrten, existierte die Deutsche Demokratische Republik nicht mehr.

Oben: Die Station, benannt wurde sie 1987 nach Georg Forster, dem deutschen Reisebegleiter James Cooks, der als erster Deutscher am 17. Januar 1775 auf Südgeorgien antarktischen Boden betrat.
Der wissenschaftliche Betrieb an der Georg-Forster-Station endete im Februar 1993. Bis 1996 wurden dann mit russischer Hilfe etwa 1000 Tonnen Material und Müll aus dem Antarktisgebiet entfernt. Dieses Entsorgungsprojekt wurde als herausragender Beitrag zum Umweltschutz in der Antarktis international anerkannt.

