Statt schnittigen Autos werden hier während des Krieges Flugzeugteile hergestellt. 1945 besetzen die Amerikaner Eisenach. Im Juli übernimmt die Rote Armee das Kommando. Durch zügige Aufräumarbeiten kann die Produktion schnell wieder starten - doch von Autos ist zunächst keine Rede! In Eisenach müssen mehr als 15.000 Flüchtlinge versorgt werden. Das Automobilwerk passt sich an die Notsituation an und stellt Haushaltsgegenstände wie Töpfe, Kohleeimer oder Schubkarren her.
Mit dem Verkauf der Haushaltsgegenstände finanziert das Automobilwerk Eisenach die Aufräumarbeiten. Je schneller die Trümmer beseitigt sind, desto schneller können die unversehrten Maschinen aus dem Versteck im Bergwerk zurückkehren. Der Haken: Das Werk soll eigentlich im Rahmen von Reparationszahlungen demontiert und in die Sowjetunion gebracht werden.
Um das Automobilwerk vor der Demontage zu bewahren, will die Leitung des Automobilwerkes Eisenach nichts unversucht lassen und besucht daher keinen Geringeren als Marschall Schukow - den Verteidiger Moskaus, Eroberer Berlins und obersten Chef der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland.
Und natürlich erscheint der Besuch nicht mit leeren Händen, sondern bringt dem hochverehrten Helden der Sowjetunion einen neu gefertigten, schwarz glänzenden BMW 321 mit roten Sitzen mit. Dem sowjetischen Marschall gefällt die Limousine und so willigt er ein, die Demontage des Automobilwerkes Eisenach zu stoppen.

